Evernote – universeller Mitarbeiter, Allrounder

OK, ohne Computer, oder Smartphone, oder Tablet und einer „Bedienhilfe“ geht’s dann doch nicht. Die „Bedienhilfe“ ist nicht nur zur Pflege und Fütterung des elektronischen Schuhkartons da. Nein, die „Bedienhilfe“ zieht auch den Nutzen aus Evernote (1).

Ihr virtuelles Gedächtnis
Remember Everything ™
Wissensmanager
Das externe Gehirn
Zeitspartool
Nie wieder etwas vergessen
Gedächtnis-Outsourcing
Sammelstelle für Informationsjäger
Evernote das ultimative Elefantengedächtnis
Wir haben den Rest Ihres Lebens
Ein Konto – Viele Geräte

Kernige Zitate, mit Inhalt. Nicht umsonst wurde von der Evernote Corporation der Elefant als Logo gewählt.

Viele Eigenschaften eines Elefanten werden auch Evernote zugesprochen. Und wie ein Elefant auch heutzutage noch ein ausdauernder Helfer bei vielen Arbeitseinsätzen ist, so ist auch Evernote das besondere Werkzeug. Vielseitig einsetzbar, als zentrale Sammelstelle für Entwürfe, Dokumentenverwaltung, zum Festhalten von Ideen, usw.
Neben Desktop-Computern, Netbooks, Notebooks, auch mitSmartphones und Tablets. Die Programme und Applikationen können unter den Betriebssystemen Android, Blackberry, iOS, Mac OS X, WebOS, Windows, Windows Phone 7 eingesetzt werden. Nach Synchronisierung stehen die erfassten Notizen mit aktuellem Stand im Internet und auf allen Endgeräten mit Evernote-Konto-Anschluss zur Verfügung. ViaBrowser kann man auf einem beliebigen Computer mit Internet-Zugang die Datensubstanz (in der sogenannten„Cloud“) nutzen. Mit einer Browser-Erweiterung oder einem Bookmarklet für den Browser können Webseiteninhalte, einschließlich des Textes, der Links und der Bilder (oder auch nur Teile einer Webseite, oder nur die URL dort hin) in das eigene Evernote-Archiv übernommen werden.
In Kombination mit den zusätzlich verfügbaren Erweiterungen durch Nutzung von Skitch (Draw attention / Grafische Hervorhebungen) (2), Evernote Web Clipper (Save webpages forever / Alles speichern was man online sieht), „Evernote Hello“ http://evernote.com/hello (Remember people / Erinnern Sie sich an jeden) (3), Evernote Food (Preserve your food memories / Unvergessliche Essens-Erlebnisse) (4), Evernote Clearly (Distraction-free reading / Nur das Wesentliche aufbewahren) (5), Evernote Peek (Study smarter / Notizen als Studienmaterial nutzen ) (6) ist Evernote schon jetzt ein sehr starkes Werkzeug.

In diesem Beitrag möchte ich auf mögliche Einsatzzwecke von Evernote eingehen. Diese sind zum einen von mir selbst erprobt, und einige Verwendungsbeispiele sind bei Freunden, Bekannten und Kunden im Einsatz.

Anmerkung: Dinge, die im Bereich Beruf aufgeführt sind, werden in Privat und Hobby nicht auch noch aufgeführt (und umgekehrt), können aber auch dort sinnvoll sein. Diese Auflistung soll als Anregung dienen. Einige Positionen werden bei dem ein oder anderen Evernote-Anwender gänzlich anders aussehen, oder vollkommen unnütz sein.


Beruf

Handbücher, Anleitungen (im Office-Format, im Nurtext-Format, als PDF, in Form von Bildern, Webseiten) für einen selbst, aber auch zur Weitergabe (HTML, enex, …) an Kunden, Mitarbeiter, Freunde, … – auf jeden Fall zum komfortableren Durchsuchen.
Es wird zwar immer behauptet, dass im Netz der Netze alles auf Dauer verfügbar ist, doch dem ist nicht immer so. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Bereitsteller der Handbücher und sonstiger Anleitungen den ursprünglichen Gedanken „Das lassen wir alles online im Archiv, als Kunden-Service“ über Bord werfen, wenn es bei Änderungen oder Ergänzungen nicht mehr ins Konzept passt.
Auch in Foren „verlieren“ sich schon mal Informationen (gewollt, oder ungewollt durch irreparable Datenbank-Defekte).
Und ist es nicht oft so? Da braucht man mal „gaaaanz dringend“ eine Info, dann wird es besonders unangenehm und hektisch, wenn man akut was nachschlagen muss, aber in der Drucksache mit den Kleinstbuchstaben nichts findet. Schön, wenn dann lokal die Dokumente auf der Festplatte liegen, in Evernote verlinkt sind. Und wenn man auf die lokale Speicherung verzichten will, sollte man zumindest die Original-Bezeichnung, sowie den Original-Dateinamen des Dokuments mit Link in Evernote verfügbar haben – dies vereinfacht die Suche bzw. den Hilferuf erheblich.

Anleitungen (Tutorials)
Im Netz finden sich zu allen möglichen Themen und Programmen Anleitungen. In reiner Textform, mit Abbildungen und Fotos, oder als Erklärvideo (Screencast).
Zum eigenen Nachschlagen, aber auch zur Weitergabe an Dritte, ist es sinnvoll, wenn man im eigenen Schreib- und Wortstil Anleitungen vorliegen hat. Ggf. mit zusätzlich markierten und beschrifteten Hardcopys, Links zu Netz-Infos und abgelegten Handbüchern (siehe oben).

Garantienachweise
Unterschiedliche Garantie-Laufzeiten! Reicht im Garantiefall eine Rechnungskopie? Existiert eine Garantiekarte? Gerätenummer? Seriennummer? Wie lautet die Service-Adresse? – Informationen, die immer dann gebraucht werden, wenn es um einen Garantiefall bzw. Gewährleistungsfall geht. In Evernote einfach eine Geräte-Garantie-Notiz anlegen.
Oder auch zur frühzeitigen Überprüfung: den zur Notiz gehörenden Link als Erinnerungstermin in einem Kalenderprogramm, mit Terminsetzung einige Wochen vor Garantieablauf, eintragen.

Besprechungsschnipsel via Smartphone oder Tablet erfassen; später ausarbeiten / zusammenfassen / …
Hierzu kann ich eigentlich garnix schreiben, denn ich besitze weder Smartphone, noch ein Tablet [Sponsoren sollten jetzt hellhörig werden :-)], um solche Funktionen nutzen zu können.
Vom Hörensagen, Lesen und ‚über die Schulter schauen‘ weiß ich aber, dass man recht viel damit machen kann :-)

Mail-Kopien oder Handy-Notizen via Mail an Dein Evernote-Konto senden lassen
Jedes Evernote-Konto ist mit einer personalisierten Mailadresse ausgestattet. Mails, die an diese Adresse gesandt werden, landen im Standardnotizbuch. Oder man gibt Zielnotizbuch und / oder Schlagwörter in der Betreffzeile der E-Mail an.
siehe auch: „Besprechungsschnipsel via Smartphone oder Tablet erfassen“

Projektplanungen nach Datum
Zeitgleich arbeitet man meistens an mehreren Projekten. Man springt arbeitstechnisch von einem Projekt zum anderen, sammelt Infos, verfeinert Ausarbeitungen. Hierbei hat sich das Anlegen von Notizbücher mit der beispielhaften Benennung „20120412 – Recherche: XYKundennameXY“ bewährt. Das Wiederauffinden im „Schuhkarton“, neben Tausenden anderer Infos, ist kein Problem. Ich erinnere mich ja zumindest daran, dass es eine „Recherche“ ist, die ich suche, den Auftraggeber (XYKundennameXY) werde ich wohl auch kennen – ich könnte Evernote beauftragen nach „Recherche: XYKundennameXY“ (mit Anführungszeichen eingeben) zu suchen.
Durch das vorangestellte Datum liegen beispielsweise alle laufenden Projekte chronologisch im Notizbuch „Lfd Projekte“.

Projektnachweise
Nach Abschluss eines Projektes wird üblicherweise eine Zusammenfassung an den Auftraggeber übermittelt. Diese Zusammenfassung wird schön formatiert aufbereitet. Als PDF in Evernote abgelegt, dient sie mit entsprechenden Vermerken (Erstelldatum, Aufwand, Honorierung, …) als durchsuchbares Archiv.

Entwürfe für Veröffentlichungen
Ob für die eigene Homepage, den eigenen Blog – meist geht man immer den gleichen Weg. Ich auch. Solange der Titel des Beitrages noch nicht feststeht (er dient bei WordPress – meinem Blog-CMS – gleichzeitig als Permanent-URL) schreibe ich Stichworte, Satzfragmente, Hinweise auf Einfügematerial (Symbole, Bilder, Links) in Evernote. So nach und nach gestaltet sich der Entwurf zu einem „schönen“ Beitrag und wenn dann „der Titel steht“, übergebe ich den Text via Drag’n’Drop an WordPress.
Auch das Aufbewahren von schon einmal geschriebenen Kommentaren ist sinnvoll. Es könnte ja sein, dass man mal nach der Kommentarstelle sucht und dann sind Original-Textfragmente in den Suchservern zielführend.

Telefonnummern-Verzeichnis
Wichtige Rufnummern, wie zum Beispiel Notrufnummern, oder aber auch betriebliche Rufnummern nach Abteilungen sortiert.

Schlüsselverzeichnis und Nachweistabelle
Wo liegt / hängt welcher Schlüssel? Wie lautet die Kennzeichnung? Wie viel Exemplare gibt es? Wer hat sich wann welchen Schlüssel geben lassen?

Einfache Wartungsplanung / Instandhaltungsplanung
Pflege- und Wartungsarbeiten zum Beispiel für technische Geräte. Nach einer gewissen Produktionsanzahl, bestimmter Betriebsstunden, oder zu festen Datumsvorgaben werden oft sich wiederholende Arbeiten vorgenommen. Diese Wartungsarbeitsschritte dann als Checklisten zum Abhaken und Signieren angelegt, erleichtern die Wartung an sich und dienen darüber hinaus langfristig als Beleg.
Auch Computer-Wartungsarbeiten (Software-Bereinigungs- und Aufräum-Aktionen) lassen sich planen.

Messeplanung – Checkliste für Besucher, Aussteller, Standpersonal
* Aussteller: An- und Abreise, Aufenthalt / Unterkünfte, Ausstellungsstücke, Ausweise / Tickets, Bewirtung, Küche, PR- / Öffentlichkeitsarbeit, Repräsentation, Standanmietung, Standplanung, Standauf- und Abbau / Reinigung, Standbetrieb, Standbetreuung, Technik, Transport, Verkaufshilfen, Versicherungen, Werbung, usw. – inkl. Kostenaufstellung und Kalkulation.
* Standpersonal: Einsatzplan, Namensliste / Erreichbarkeitsliste, Schulung, Standleitung / Zuständigkeiten, usw.
* Besucher: An- und Abreise, Aufenthalt / Unterkunft, Ausweise / Tickets, Gesprächstermine, Planung, Schreibmittel, Technische Hilfsmittel (Diktiergerät, Handy / Smartphone, Kamera, Netbook / Notebook), Visitenkarten, Ziele / Hallenplan, usw.

Betriebshandbuch
In vielen Betrieben gibt es eine Ansammlung von internen Anweisungen (Regeln, Verfahrensabläufe, etc.). Zusammengefasst, mit einem Inhaltsverzeichnis ausgestattet, kann man das dann auch „Betriebshandbuch“ nennen.

Visitenkarten archivieren
Durch die in Evernote integrierte OCR-Texterkennung in Bilddateien (oder auch gescannte PDF-Datei der Visitenkarte) ist das Archivieren von Visitenkarten bei sehr vielen Anwendern beliebt. Ob die Erfassung dabei als Schnappschuss mit der Smartphone-Kamera, oder durch den Scanner auf dem Schreibtisch erfolgt – die Vorteile der Durchsuchbarkeit sind unschlagbar. Notiz in Evernote anlegen, als Titel den Namen der Person / der Firma angeben, ggf. das Schlagwort „visitenkarten“ zuordnen, vielleicht noch mit ergänzenden Angaben ausstatten. Man muss sich lediglich daran erinnern, dass man nach einer Visitenkarte sucht und dann reichen oft auch schon Textfragmente wie „Maler“, „Elektro“, „Wein“, oder Ortsangaben zur Eingrenzung.
Unterwegs ist die Nutzung mit dem mobilen Endgerät einfach, schnell und platzsparend. Gerade in beruflicher Umgebung sind Visitenkarten immer noch ‚angesagt‘, man stelle sich nur mal das Bündel aller erhaltener Visitenkarten und der Suche darin vor.
Inzwischen gibt es auch eine Programmerweiterung, die mit Evernote zusammen Personen-Profile speichert und verwaltet. Mit Evernote Hello kann aber mehr als nur Adressen verwalten: Evernote Hello / Einführungsvideo mit Phil Libin / Noch ein Video

Belege für die Buchhaltung
OK, auf die Originale kann man wegen der finanztechnischen Auflagen nicht verzichten. Aber zumindest kann man Belege als Nachschlagehilfe einscannen und hat gleichzeitig auch für die Erfassung in der Buchhaltung eine papierlose Form. Und teilweise erhält man eh Rechnungen und sonstige Belege papierlos online, oder sie werden einem via Mail zugestellt. Nach der Erfassung in Evernote sind zusätzliche Notizen zu jedem einzelnen Vorgang problemlos machbar, ohne das Original zu verändern bzw. zusätzliche Notizzettel anzuheften.

Druckerpatronen / Toner / Papier / Sonstige Verbrauchsmaterialen
Mit einem Bild lassen sich Dinge einfacher zuordnen. Warum dann nicht auch das Verbrauchsmaterial in Text- und Bildform in Evernote erfassen? Mit Querverweis auf das Handbuch der Geräte, dazu dann noch Notizen wie „Was gehört wohin? Wie wird das im Gerät ausgetauscht? Wie lautet die alternative Artikelnummer? Wo wird bestellt? Was kostete es beim letzten Kauf? Wie viele sind noch als Vorrat da?“
Beispielhaft hier Tabellenspalten für Druckerpatronen: „Patrone“ (Typ-/Farbangabe), „Type“ (Herstellernummer; ggf. kompatible Bezeichnungen), „Bestand“ (Vorratsmenge im Lager)

Wegbeschreibungen
Nicht immer stehen einem unterwegs mobile Endgeräte wie Smartphone mit Internet-Verbindung, oder ein Navigationsgerät zur Verfügung. Zu Hause / am Schreibtisch geplante Routen dann mit einem Klick die Routenführung in Textform und die Kartengrafik/en in Evernote übernehmen. Bei Bedarf kann die „Bedienhilfe“ noch Längen- und Breitengrad-Angaben, die URL zum Routenplaner, sowie weitere Angaben zum Ziel, wie Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, QR-Code, vCard-Infos, etc. zu der Wegbeschreibung hinzufügen.
Nach Synchronisierung des Smartphones steht einem dann jederzeit die Wegbeschreibung zur Verfügung.

Programmeinstellungen verwalten
Manchmal ist es nützlich, gewisse Programmeinstellungen und Besonderheiten der installierten Programme und Tools zu notieren. Nicht nur bei einer Neuinstallation müssen bevorzugte Einstellungen vorgenommen werden, manchmal sogar bei Updates. Da ist es dann gut, wenn man in Evernote eine Notiz zum Programm hat, die Folgendes enthält: Verweis auf den Ordner mit Screenshots, Textdatei-Sicherungen, die man mit dem Programm anlegen kann, Verweis auf INI-Dateien. In dem Aufbewahrungsordner sollte dann auch ein Link zur Evernote-Notiz liegen.

Oft stolpert man über den einen oder anderen Tipp, von dem man ahnt, dass man ihn irgendwann einmal benötigt.
Einfache Bookmarks / Favoriten sind nicht immer zielführend, da sie oft durch die URL-Bezeichnung nicht wirklich beschreiben, was man seinerzeit so wichtig oder schön fand. Die sogenannten Web-Clips sind dann effektiver, wichtige Textaussagen mit / ohne Bildanteile markieren und die Auswahl via Tastaturkürzel oder Browser-Erweiterung / -Bookmarklet an Evernote senden.
Thematisch zusammen passende WebClips lassen sich auch nachträglich ganz einfach zu einer Notiz zusammenführen.

Bestell- / Einkaufslisten
Verbrauchsmaterial und /oder geplante Anschaffungen. Für das Verbrauchsmaterial bieten sich Tabellen in der Art „Was? Wofür? Bestand? Bezugsquelle? Letzter EK-Preis?“
Geplante Anschaffungen werden mit Prospekt-Scans, oder Web-Clips, mit zusätzlichen Notizen bis zur Anschaffung dokumentiert. Nach Anschaffung können diese Notizen als Inventar-Nachweis dienen, ggf. mit Verweise auf Handbücher und Anleitung, sowie auf die angelegten Bestell-Listen.


Privat

  • Scans von wichtigen Dokumenten, wie Führerschein, Fahrzeugschein, Personalausweis, Reisepass, Impfausweis, Gesundheitskarte / Versichertenausweis, Kreditkarten, diverse Buchungsunterlagen, etc.
    Im Falle eines Verlust hat man zumindest die Scans zum Vorzeigen / Legitimieren. Das spart ggf. lange Wartezeiten durch Rückfragen, vereinfacht die Wiederbeschaffung, usw.
    Bestätigungen, die per Mail kamen, müssen nicht mühsam aus dem E-Mail-Konto oder sonstwoher gefischt werden.
     
  • Dachboden, Keller, Archivinhalte dokumentieren, Flohmarkt-Teilnahme vorbereiten
    Wer kennt sie nicht, die Dachboden- oder Keller-Funde, die beim zufälligen Öffnen von Kartons auftauchen. Dinge, die man schon längst vergessen hat, weil sie schon Jahre / Jahrzehnte im Dunklen ihr Dasein fristen. Oder das Ein- oder Auspacken von Flohmarkt-Dingen. Da erinnert man sich in einem Gespräch „Da habe ich was für Dich, ich muss es nur finden“, hat dann aber keine Lust womöglich alle Kartons zu durchforsten – kann ja sein, dass das Gesuchte im letzten Karton ist.
    Hierzu empfehle ich das Lesen von Evernote für Kellergewölbe
     
  • Wunschlisten der Familienmitglieder (mit Links, Bildern und Textschnipsel)
    siehe auch weiter unten: „Ideen für Geschenke in Wort und Bild“
     
  • Rabattkarten
    OK, inzwischen gibt es auch Apps für Smartphones, mit denen solche Rabattkarten „platzsparend“ verwaltet werden können. Beim Einkauf zückt man dann sein Smartphone, sucht in der App den entsprechenden Eintrag – das Punkte-Verbuchen übernimmt dann der Kassenscanner.
    Tests haben ergeben, dass auch Fotos von beidseitig eingescannten Rabattkarten ausreichen – einfach mal im Stammladen ausprobieren. Man spart sich das „Rumschleppen“ der Plastikkärtchen :-)
     
  • Vorratslisten (z.B. Batterien, Leuchtmittel, Konserven)
    Gerade Batterien (Knopfzellen, oder andere Typvarianten) sind im Einzelkauf teilweise teuer. Da lohnt es Sonderangebote zu bevorraten. Seit einigen Jahren bewahre ich Batterien im Gefrierschrank (Tiefkühlschrank, Tiefkühltruhe, Tiefkühlfach) auf. Nicht luftdicht verpackte Batterien kommen dann in geeignete Behältnisse, wie zum Beispiel Filmdöschen. Und für diesen Vorrat habe ich dann auch gleich eine Liste mit entsprechenden Angaben angelegt: Spalte „Typ“ enthält die Typenangabe, Spalte „Kompatibel“ dann die alternativen Typenbezeichnungen (je nach Anbieter, Herkunftsland, Silberoxid, Quecksilber, Lithium, …). Eine Spalte „Kapazität“ habe ich mir bis dato ‚geschenkt‘, theoretisch wäre es sinnvoll, weil manche Geräte Mindestkapazitäten brauchen. Eine Spalte „Abmessungen“ habe ich auch nicht, weil ich ggf. auf Kompatibilitätstabellen zurückgreife. Diese liegen hier auf der Festplatte, oder sind im Netz zu finden.
    Spalte „Noch vorhanden“ enthält die vorhandene Stückzahl. Spalte „Notizen“ ist halt für Notizen (Verwendung in Gerät XY).
    Unterhalb der Tabelle habe ich dann noch Links / Verweise auf die oben angesprochenen Kompatibilitätstabellen, sowie URLs zu Kauf-Quellen.

    In der gleichen Art führe ich auch eine Vorratsliste für Leuchtmittel [diese werden jedoch nicht im Gefrierschrank aufbewahrt :-)]. Der Aufbau sieht dann so aus: Spalte „Glühbirne / Kerze / ESL / Halogen / Bajonett“ enthält Angaben zur Fassungsgrösse. Spalte „Stärke“ enthält die Wattzahl bzw. Lumenangabe. Spalte „Type“ enthält Angaben wie ‚Matt / Klar / Reflektor / etc.‘. In Spalte „Noch vorhanden“ kommt dann die vorhandene Stückzahl. In Spalte „Notizen“ werden Besonderheiten notiert.

    Weitere Beschreibungen von Vorratslisten spare ich mir jetzt.

  • Müllkalender
    Kaum ist man aus dem Haus, fällt einem ein, dass die Biotonne (oder eine andere Sammeltonne) hätte rausgestellt werden müssen. Oder war es doch erst kommende Woche? Der Müllkalender in Papierform liegt natürlich zu Hause an seinem Stammplatz. Einmal via Scan in Evernote aufgenommen bringt es Gelassenheit, auch bei dieser Frage.
     
  • Stundenpläne
     
  • Geburtstags- / Jubiläums-Liste
     
  • Smilies, Sprüche, Zitate, Reime und Gedichte. Manchmal kommen sie ganz gelegen!? Einfach so bei Mails, in Foren, oder bei besonderen Anlässen (Geburtstagsgrüße, etc).
     
  • Ideen für Geschenke in Wort und Bild. Verweise auf Dateien, Webseiten und Aufbewahrungsorte.
    Übers Jahr verteilt tauchen ja schonmal Überlegungen, Ideen, Anzeigen zu möglichen Geschenken auf. Nicht alles muss sofort gekauft und versteckt werden, aber bei der Geschenke-Einkaufstour sollte man sich zumindest noch an die Dinge erinnern.
    Die Ideen dann mit den Wunschlisten der Personen in beide Richtungen verknüpfen, spart einiges in der Planungs- und Beschaffungszeit.

  • Kochrezepte
     
  • Checklisten / Packlisten für Reisen
    Hier meine gesammelten Dinge zu diesem ‚ausbaufähigen‘ Thema:
    Meine Komplett-Liste der Stichworte als enex-Datei. Könnte nützlich sein beim Aufbau einer eigenen personalisierten Liste!?
    Gepäcktricks: Spar dir die zusätzlichen Gepäckgebühren! Pack so viel ein wie du willst ohne zusätzliche Gepäckgebühren zu zahlen!


Hobby

  • Linksammlungen
     
  • Adressliste (Shops, Renncenter, Slotterinnen / Slotter, …)
     
  • Anfahrtsrouten
     
  • Unterwegsberichte von „Veranstaltungen“; Zwischenergebnisse, Bildschnipsel
    Für das eigene Archiv, für geplante Homepage- / Blogbeiträge, …
     
  • Newsticker; Live-Berichterstattung, siehe Blogbeiträge Evernote als zeitnaher Newsticker … und Evernote und der OEPS Liveticker
     
  • Tagesdokumentation einer Reise (Belegsammlung, Anregungen, Erinnerungen, …)
     

Nicht vergessen sollte man, dass sich so manches Notizbuch, als freigegebenes Notizbuch, für vielerlei Dinge eignet. Als Nachschlagewerk einer Themensammlung (man muss ja nicht immer das Rad neu erfinden), als Newsletter, um den Webseitenbesuchern neben dem üblichen RSS-Feed eine weitere Abonnement-Möglichkeit zu bieten, als Handbuch für Kunden, um Informationen mit Teammitglieder zu teilen, Checklisten gemeinsam nutzen und vieles mehr. Sogar zur Einbindung in Webseiten / Blogs lassen sich Notizbücher verwenden – eine beispielhafte Vorlage findet sich im Contao Community Documentation-Wiki.

Mit wenigen Klicks sind die Freigaben eingerichtet – mit wenigen Klicks sind freigegebene Notizbücher abonniert. Auch als Nicht-Evernote-Nutzer kann man Zugriff auf Notizbücher haben. Sind sie ganz öffentlich freigegeben, können sie auch von Jedermann ohne Abonnement im Browser gelesen werden.


(1) Evernote:

(2) Skitch:

(3) Evernote Hello for Android:

(4) Evernote Food for Android:

(5) Evernote Clearly:

(6) Evernote Peek:

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