Mein Name ist … | Frank Rehberg

… und ich bin eine „Hälfte“ des Carrera4Fun.de – Teams

Wie die meisten Slotracer besaß ich bereits in den 70ern meine erste Carrerabahn (eine UNIVERSAL132) und verlor dieses Hobby mit ca. 16 Jahren wieder aus dem Fokus. Erst als ich Vater wurde (Mitte der 90er) holte ich die übriggebliebenen Bahnteile vom Dachboden und der Wiedereinstieg begann zunächst mit dem Suchen von Ersatzteilquellen.

Die Möglichkeit Kontakte via E-Mail / Web zu knüpfen lag für mich als IT-Fachmann auf der Hand und für mich war schnell klar das ich die Erfahrungen bei der Restauration meiner Bahn über eine kleine Webseite mit Gleichgesinnten teilen wollte. So füllte ich seit 1994 nach und nach meine (damals noch mit Werbung und damit Gratis gesponsorte) Webseite die unter einer COME.TO-URL lief mit neuen Inhalten.

Da ich u.A. eine Elektronikerausbildung hatte entwarf ich eine erste Zeitmessungshardware für den Parallelport die mit Freewareprogrammen zusammen lief und durch eine Gabellichtschranke die „unsichtbar“ im Slot versteckt war. Damit auch unerfahrene Bastler diese Zeitmessung nachbauen konnten habe ich eine sehr einfache Nachbauanleitung dafür auf meine Webseite gestellt die mittlerweile von sehr vielen Slotracern verwendet wird. Von diesem Zeitpunkt an habe ich diverse kleine Rennbahnelektronikschaltungen online gestellt, alle unter den Vorgaben:
günstig, überall beschaffbare Bauteile sowie auch für Anfänger leicht nachzubauen.

2002 stellte ich fest das es eigentlich keine Möglicheit gab Gebäude zur Rennbahndekoration zu erhalten (außer man war bereit die Carreragebäude der 70er / 80er in der Bucht für überhöhte Preise zu ersteigern). Das Resultat war mein erstes Kartonmodell, die alte Boxe 610, von Carrera, die seit 20 Jahren nicht mehr erhältlich war. Ein freundlicher Slotracer (wohnhaft in den USA) machte es möglich indem er mir einen Scan der Seitenwände (die waren beim Original auch nur bedruckt) zur Verfügung stellte. Da ich als Kind bereits gerne mit Pappe, Kleber und Schere gebastelt habe, fügte ich die Grafiken mit einem OpenSource-Zeichenprogramm zusammen und konstruierte damit ein einfaches Kartonmodell welches auf 4 DIN-A4-Seiten im PDF-Format online ging. Vorsorglich hatte ich schriftlich bei Carrera nachgefragt ob man mir erlaubt die „alten“ Carreragebäude als Kartonmodell online zu bringen. Unter der Bedingung nicht den Namen Carrera auf die Modelle zu drucken erhielt ich grünes Licht.

Die durch störende Werbeeinblendungen gesponsorte Webseite wuchs schnell an und ich entschied mich 2003 eine eigene Domain und Webspace zu mieten. Bei der Namensfindung kam ich auf CARRERA4FUN, denn Spaß soll bei diesem nichtkommerziell ausgerichteten Projekt im Vordergrund stehen. Ich war überrascht als ich auf meine Nachfrage bei Carrera eine positive Antwort erhielt, denn der Name „Carrera“ als Synonym für Slotracing ist ja Bestandteil unseres Domain-Namens.

Zu diesem Zeitunkt lernte ich Dominik Junge, die „zweite Hälfte“ des Carrera4Fun-Teams über das Web kennen (er baute eines meiner ersten Modelle nach). Er war ebenfalls vom Kartonbau begeistert und half mir binnen weniger Jahre eine Vielzahl neuer Kartonmodellgebäude rund um die Slotbahn zu entwerfen und auf „unserer Seite“ online zu stellen. Der Erfolg, den wir mit dieser neuen Sparte auf unserer Webseite erzielten, ließ unsere Besucherzahlen in die Höhe schnellen.
Man kann sagen das sich Carrera4Fun binnen weniger Jahre zu einer, unter Slotracern (insbesondere jene die auch Wert auf die modellgerechte Ausgestaltung einer Slotbahn legen) recht bekannten, Webseite entwickelt hat.
Mittlerweile kann man die Sparte „GEBÄUDE & DEKO“ als unseren Hauptinhalt betrachten wenngleich wir auch alle anderen Rubriken (z.B. Rennbahnelektronik) ständig ausbauen / erweitern. Einige unserer Besucher haben wir derart mit dem „Kartonbauvirus“ infiziert, dass sie selbst zu „Kartonbauarchitekten“ wurden und uns eigene Modelle für die Website als „Gastbeitrag“ zur Verfügung gestellt haben. Auf diese Weise hat sich zum Wohle der Slotracinggemeinschaft eine gewisse Selbstdynamik entwickelt. Ein Beispiel dafür ist Peter Mann (er hat sich auch schon hier vorgestellt), der bei uns mit Gastbeiträgen begonnen hat und der mittlerweile eine eigene Website zum Thema „Kartonbau für Slotracing“ betreibt.

Das Feedback unserer Besucher bestätigte uns, dass es richtig war diese Modelle ohne kommerziellen Hintergedanken gratis zur Verfügung zu stellen.
So ist es nicht verwundertlich das unsere Modellgebäude auf vielen Bahnen rund um den Globus zu finden sind, denn das Web macht es möglich. Es erfüllt uns mit Stolz, wenn wir z.B. eines unserer Gebäude auf Bildern / Foren australischer Slotracingfans finden obwohl unsere Webseite nur in deutscher Sprache online ist.


Anmerkung der Blog-Redaktion:

An den Seiten von Frank Rehberg und Dominik Junge kommt keiner vorbei. Irgendwann begegnet einem Carrera4Fun bei der Suche nach Anleitungen und Bauplänen für das Erstellen von Bahndekoration, aber auch sonstige Tipps und Tricks rund um unser Thema.


Der Autor „Frank Rehberg“ hält alle Rechte am textlichen und bildlichen Inhalt dieses Artikels inne. Der Autor übernimmt jedoch keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.
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Im Beitrag Mein Name ist … | Horst Saak-Winkelmann sind alle bisher erschienenen Beiträge dieser „Serie“ gelistet und verlinkt.

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